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Grenzenlos lebenswert

Baubeginn für den Hochwasserschutz in Lindau-Sulzsteg

05.02.2020 - Bekanntgabe des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf

Bildquelle: Wasserwirtschaftsamt Deggendorf
Vorstellung des Hochwasserschutzes Lindau-Sulzsteg

Das Wasserwirtschaftsamt Deggendorf gibt bekannt, dass die Planungen für den Hochwasserschutz Passau im Bereich Lindau - Sulzsteg gegen Donauhochwasser  nun umgesetzt werden. Bauaufträge sind vergeben und die Bauvorbereitungen laufen. Die Bauarbeiten beginnen je nach Witterung im An-schluss an die Baustelleneinrichtung.

Ziel ist es im Ortsteil Grubweg zwischen der Kräutlsteinbrücke und dem Sulzsteg entlang der B388 den Hochwasserschutz zu verbessern, insbesondere für einen Teil des Werksgeländes der ZF Friedrichshafen AG, für zwei Verbrauchermärkte sowie für Teile des Siedlungsgebiets in den Bereichen Lindau und Sulzsteg.

Entlang der Bundesstraße B388 entsteht eine Hochwasserschutzwand überwie-gend aus Stahlbeton. Im östlichen Bereich ist entlang der Bahnlinie Passau-Hauzenberg ein Hochwasserschutzdeich mit Innendichtung vorgesehen. Die Straßeneinmündungen Lindau, Schulbergstraße und Sulzsteg werden nur im Hoch-wasserfall mit mobilen Dammbalken in Alu-Bauweise verschlossen. Gegen den Grundwasseranstieg im Hochwasserfall werden über den gesamten Verlauf der Hochwasserschutzlinie überwiegend Spundwände als Untergrundabdichtung ein-gebracht. Um das Oberflächenwasser auf der vor dem Hochwasser geschützten Fläche auch bei geschlossener Hochwasserschutzlinie abpumpen zu können, werden Druckleitungen mit bis zu 2,2 m Durchmesser sowie fünf unterirdische Pumpwerke errichtet.

Die veranschlagte Bauzeit beträgt ca. 2 Jahre. Das Wasserwirtschaftsamt Deg-gendorf bitte um Verständnis, dass während dieser Zeit im gesamten Baubereich mit Einschränkungen und Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist. Konkrete Ver-kehrsregelungen werden noch bekanntgegeben.

Die Kosten für Bau- und Planung werden auf ca. 21 Millionen Euro geschätzt, die vom Freistaat Bayern, der Stadt Passau und durch die Europäische Union getra-gen werden.

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