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Grenzenlos lebenswert

Digitalisierung an Schulen: Sonderpädagogisches Förderzentrum freut sich über neue Ausstattung

11.02.2020 - Neuester Stand der Technik ist nun für den Unterricht verfügbar

Schülerinnen und Schüler des SFZ zeigen Oberbürgermeister Jürgen Dupper (hinten, von rechts), Klassenleiterin Christina Strube, Rektorin Reinhilde Galler, Projektkoordinator Jörg Hachmeier vom städtischen Hauptamt, Hauptamtsleiter Robert Firmhofer, Franz Kessel vom städtischen Schulamt sowie Systembetreuerin Birgit Eichberger, was sie mit den neuen Geräten schon alles machen können.
Digitalisierung an Schulen - SFZ freut sich über neue Ausstattung

Die Digitalisierung der Schulen in Trägerschaft der Stadt Passau schreitet zügig voran. Mit am weitesten ist das Projekt am Sonderpädagogischen Förderzentrum (SFZ) gediehen, das 2018 als Pilotschule bestimmt wurde. Hier stehen bereits zahlreiche Geräte nach dem neuesten Stand der Technik für den Unterricht zur Verfügung. Von den Einsatzmöglichkeiten machte sich Oberbürgermeister Jürgen Dupper vor Ort ein Bild.

„Heute zahlt es sich aus, dass wir trotz Verzögerungen und Abstrichen beim Förderprogramm des Bundes seit 2018 konsequent weitergeplant haben. Im SFZ können wir nun sehen, wohin die Reise für all unsere Schulen gehen wird. Nachdem Infrastruktur und Hardware nun weitestgehend vorhanden sind, steht nun die sinnvolle Einbindung in den Unterricht im Fokus. Ich bin daher nicht nur dem zuständigen Hauptamt für den raschen Fortschritt dankbar, sondern auch den verantwortlichen Lehrern, die die neuen Geräte schon jetzt pädagogisch wertvoll zum Einsatz bringen“, so das Stadtoberhaupt.

Bereits Mitte 2019 wurde am SFZ die notwendige Infrastruktur fertiggestellt, die unter anderem einer aufwändigen Verkabelung bedurfte. Seither sind das Netzwerk und die kabellose Verbindung (WLAN) im Pilotbetrieb, wobei im ersten Schritt Gastzugänge testweise zur Verfügung gestellt werden. Der Computerraum wurde entsprechend dem neuesten Stand der Technik ausgestattet. Zudem erfolgte die Anschaffung von zwei Tablet-Koffern mit jeweils 15 Geräten, die derzeit zur Verwendung in zwei Klassen konfiguriert werden. In fünf Klassenzimmern, in denen bisher noch keine Präsentationstechnik vorhanden war, wurden Großbildschirme montiert, drei weitere folgen in Kürze. Hinzu kommen weitere Präsentationsmedien wie Notebooks und Dokumentenkameras. Die nächsten Schritte bestehen in der Ausgabe und Aktivierung der Lehrer- und später Schülerzugänge zur personalisierten Nutzung des Netzwerks und des WLANs. Außerdem wird eine Möglichkeit zur sinnvollen Zusammenarbeit von Lehrern und Schülern geschaffen, die im Verteilen und gemeinsamen Bearbeiten von Dokumenten und digitalen Medien besteht.

Die Schülerinnen und Schüler zeigen sich schon jetzt begeistert. Im Fach Informatik lernen sie beispielsweise das Programmieren, indem je nach dem individuellen Lerntempo zwischen Theorie und Anwendung gewechselt wird. Ein weiteres Highlight ist ein Roboter, der mittels Block-Programmierung via Tablet gesteuert werden kann.

Insgesamt hat die Stadt Passau im laufenden Jahr 320.000 Euro für die IT-Ausstattung an Schulen vorgesehen.

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