FamilienLeben in Passau

Mit dem Arbeitstitel „FamilienLeben in Passau“ läuft unter der Federführung der Stadt Passau ein Projekt, das spürbare Verbesserungen für die Familien bringen soll.

Eine Projektgruppe hat das gemeinsame Projekt von Diözese und Caritas, der Diakonie, des Kinderschutzbundes, des Stadtjugendrings, des Stadtmarketings und des Amtes für Kinder, Jugend seit geraumer Zeit vorbereitet. In einer fast zweijährigen Vorlaufsphase wurden Themenbereiche erarbeitet, Verantwortlichkeit und Abläufe abgestimmt, die notwendige Zu-stimmung in den eigenen Verbänden eingeholt und eine regelmäßige Abstimmung mit der Politik herbeigeführt.

Mit der Auftaktveranstaltung am 21.10. 2008 mit Vertretern vieler Institutionen, Verbänden, Kirchen und Politik war der Startschuss gegeben, in einen Prozess für mehr Kinder- und Familienfreundlichkeit der Stadt Passau einzutreten.

Als methodische Hilfe hat die Projektgruppe die Lebensbedingungen von Familien in fünf Arbeitsfelder gegliedert: in Lebensraum Stadt, in Bildung-Sport-Kultur, Familienförderung, Betreuung von Kindern und Jugendlichen und Erziehung. Einzelne Themen der Arbeitsfelder fließen und verknüpfen sich dabei ineinander.

Seit Oktober 2008 haben sich 5 Arbeitsgruppen mit insgesamt 47 Mitgliedern, nach den genannten Arbeitsfeldern gegliedert,  insgesamt 14-mal getroffen und erste Zielformulierungen  erarbeitet.

Durch den Prozesscharakter werden aktuelle Themen und neue Untergruppen hinzukommen.

Das Projekt setzt auf eine breite Beteiligung. Kommunale Familienpolitik kann nicht nur allein Aufgabe der Kommune sein, sondern auch der freien Träger und aller gesellschaftlichen Akteure wie Wirtschaft, Kirche, Vereine, Verbände, soziale Organisationen, Bildungseinrichtungen, Ge-werkschaften und Kammern. Betroffene Bürger und Bürgerinnen werden ebenfalls in den Prozess einbezogen. Kinder- und Familienfreundlichkeit braucht die Perspektive der Betroffenen. Familien sind Experten in ihrem konkreten Lebensumfeld.

Wichtig am Projektgeschehen ist die Transparenz der Ergebnisse und der  Entscheidungswege.

Der aktuelle Stand  der Ergebnisse und Maßnahmeplanungen soll in regelmäßigen Abständen erfasst und öffentlich kommuniziert werden. In erster Linie werden sie laufend im Ausschuss für Kinder, Jugend und  Familie vorgestellt und hier besprochen. Bewähren könnte sich auch eine regelmäßige Berichterstattung in entsprechenden Ausschüssen. Aber auch in den Gremien der beteiligten freien Träger, der Wohlfahrtsverbände, der Kirchen sollen die Ergebnisse laufend diskutiert werden. Maßnahmen werden nicht allein die Stadt Passau betreffen.

Ziele des Projektes sind:

  1. Wirksame Vernetzungen vorhandener familienrelevanter Dienste, Ämter und Verbände herstellen zur Entlastung und  zum Wohl der in Passau lebenden Familien.
  2. Bereits vorhandene Angebote und Dienste bekannter machen, sie wertzuschätzen durch Informationen und Öffentlichkeitsarbeit.
  3. Menschen in Passau direkt zu diesem Projekt zu hören und zu beteiligen: Runde Tische, Hearings, etc.: Betroffene zu Beteiligten machen!
  4. Einige Umsetzungs-Projekte im Sinne von „Leuchtturm-Projekte“ auf den Weg bringen.
  5. Über die Projektphase (2008-2010) hinaus ein klar strukturiertes Forum zu etablieren, das die Ergebnisse sichern und fortführen kann.

Nähere Informationen erhalten Sie hier direkt beim Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Passau.